Vjollca stellte ihren Text „Reise zu meinen Grosseltern“ vor.
Das war eine Reise nach Kosova, wie sie immer bewusst sagte, zu ihren Grosseltern väterlicherseits.
Es war ihr zweiter vom Bleisatz gedruckter Text.
Der erste sprach von ihren Kaninchen.
Ohne ihre Grosseltern mütterlicherseits zu nennen,
sind diese in diesem Kaninchentext mitgemeint,
denn Vjollcas Berater in Sachen Kaninchen
war der Grossvater in der Schweiz.
So bilden die zwei Texte eine Einheit.
Sie beschreiben die zwei grosselterlichen Pole.

Im anschliessenden Gespräch kam Vjollcas Welt in zwei Kulturen so zur Sprache:

Kind:Wie hast du mit deinen Grosseltern gesprochen?
Vjollca:Albanisch.
Kind:Kannst du gut Albanisch?
Vjollca:Nein, nicht so gut.
Kind:Was bist du denn, schweizerisch oder albanisch?
Vjollca:Beides ein bisschen.
Kind:Geht bei dir die Grenze gerade so (fährt mit der Hand über Stirne, Nase, Mund, Kinn und Brust)

Zweite Primarklasse.
Ein Text über eine Reise in den Ferien
führt zu einem Gespräch über das Leben eines Kindes in einer zweikulturellen Familie.
Was klingt dabei an?
Welche grossen Themen werden besprochen? Familie, Welt, Arbeit…?

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